Rückblicke

Kirche von morgen Kirche von morgen, verändern? Bewahren? Podiumsdiskussion von Bischof Dr. Manfred Scheuer und Superintendent Dr. Gerold Lehner. Moderation Mag. Matthäus Fellinger, 25.4.2017 eine gemeinsame Veranstaltung von KBW und EBW Timelkam Seid getrost, auch wenn die Gruppe derer kleiner wird, die sich wöchentlich trifft. Ihr seid geliebt von Gott. Es ist gut in und aus dieser Freude darüber zu leben. Und das zeigt sich besonders im caritativen und diakonischem Tun. Dies ist für mich die Zusammenfassung der gut besuchten Veranstaltung. Im Nachdenken über unsere Möglichkeit an die Zukunft zu denken, philosophisch, geschichtlich und auch soziologisch und damit auch unseres Titels über die Kirche von morgen, nehmen uns G. Lehner und M. Scheuer mit in ihre Überlegungen zu dem Thema. Beeindruckt hat mich die systematische Einführung in die Analyse des momentanen Zustandes unserer Kirche. Dabei spielt die allgemeine Veränderung der Gesellschaft und der Stellung der Kirche bei der Erarbeitung der relevanten Gesellschaftsfragen eine Rolle. Bei der Prognose für morgen ist wenig Konkretes gesagt worden, es ist wurde aber für mich die oben genannte Intention sichtbar: Bewahren der Freude und des Auftrages der Solidarität mit denen, die Unterstützung brauchen; verändern geschieht permanent in unserer Welt ohne dass wir es immer erkennen. Auf diese Fragen haben sich vielleicht manche richtungsweisende Antworten erwartet, aber so nicht bekommen. Da ist mir das Moment der Freiheit der Christenmenschen aber sichtbar, auch durch den Verweis der Referenten auf die Bedeutung der Pfarrgemeinde mit ihren Möglichkeiten des gemeinsamen Lernens und Feierns und der Unterstützung. Dabei wurden auch die ökumenischen Dimensionen des guten Miteinanders spürbar. So liegt es an uns, dies in der Gemeinde mit den verschiedenen Bereichen zu leben. Bleiben wir im Gespräch miteinander, geleitet von der Liebe Gottes zu uns. In den überlieferten Geschichten der Bibel werden uns die Relevanz dieser Liebe aus vielen Perspektiven vor Augen gestellt. Dies gilt es anzuschauen und darauf hin zu hören, ob in Predigt oder in anderen Bereichen unserer Pfarrgemeinden. Ich hoffe, dass dies auch mit jenen Personen, die noch offen gebliebenen Fragen haben, stattfindet. Franz Reiner