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Botanisches Malen

Botanisches Malen_Sept2021_nA
Die „Botanische Malerei“ ist eine Kunstform mit Jahrhunderte alter Tradition. Die frühen Entdecker nahmen auf ihren Expeditionen Zeichner und Maler mit, um die unbekannte Tier- und Pflanzenwelt zu dokumentieren. Die größte Sammlung an Werken bedeutender Künstler und Künstlerinnen befindet sich im „Museum of Natural History“ in London. Die Hochblüte in Österreich erfuhr diese Kunst zu Zeiten Maria Theresias. Leider wurde diese Kunst seit Erfindung des Fotoapparates immer seltener praktiziert.

Kursziel ist, die gewählten Motive möglichst detailgenau und naturgetreu wiederzugeben. Der Maler verwirklicht in botanischen Aquarellen nicht seine eigenen Ideen, sondern versucht die Einzigartigkeit der jeweiligen Pflanzen (je nach Jahreszeit: Blumen, Blüten, Blätter, Beeren und Früchte,….) darzustellen.

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22. Ökumenische Sommerakademie – online

Einladung
22. Ökumenische Sommerakademie
15.07.2021 17:00 – 19:00 Uhr

Corona: Lernen aus der Krise – Anfrage an die Kirchen

Zeichen der Zuversicht

Unser Leben, unsere Gesellschaft haben sich seit Ende Februar 2020 radikal geändert. Eine neuartige Infektionskrankheit hat sich zur Pandemie entwickelt. Massive Einschränkungen des Lebens sollen sie eindämmen.

Weltweit erkranken unzählige Menschen schwer und Millionen sterben, andere wiederum zeigen nur leichte oder gar keine Symptome. Angst um Gesundheit und Leben, existenzielle Probleme und Sorgen, aber auch Unverständnis, Frust und Ablehnung von Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie sind die Folge.

Für die Kirchen stellen sich viele Fragen und Herausforderungen. Papst Franziskus hat dazu im Buch „Wage zu träumen“ – beruhend auf einem Gespräch mit Austen Ivereigh – aufgerufen, der Krise mit Zuversicht zu begegnen.

Wir sehen es als ein Zeichen der Zuversicht, dass wir zu einer Ökumenischen Sommerakademie einladen, die die Frage stellt, was aus der Krise zu lernen ist.

COVID 19 macht es unmöglich, die Sommerakademie in gewohnter Weise in gewohntem Ausmaß am gewohnten Ort durchzuführen. Wir haben uns zu einer minimalen Version entschieden, an der Interessierte online teilnehmen können.

Das Grundprinzip der ökumenischen Trägerschaft bleibt bestehen, ebenso die Beschäftigung mit dem Thema aus der Sicht der Theologie und einer korrespondierenden Wissenschaft: Der Historiker Josef Ehmer schildert, wie die Menschen in der Geschichte mit den immer wiederkehrenden Seuchen und Epidemien umgegangen sind. Die Theologin Isabella Guanzini geht auf die vielfältigen theologischen Aspekte und Herausforderungen ein.

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