OÖ Communale 2026

Denk mal an den Bauernkrieg

OÖ 1626: Meine, deine, unsere Geschichte?

Unter dieser Leitfrage lädt unsere Veranstaltungsreihe im Rahmen der communale oö 2026 dazu ein, die vielschichtigen Deutungen des Oberösterreichischen Bauernkriegs von 1626 miteinander ins Gespräch zu bringen – offen, kontrovers und im respektvollen Zuhören. An ausgewählten Bauernkriegsdenkmälern wollen wir unsere sozialen Blasen hinter uns lassen, zusammenkommen und gemeinsam neue Wege der Erinnerungskultur erproben.

Plakat communale 2026 mit Veranstaltungen

Der geschichtliche Hintergrund

OÖ 1626: Ein umkämpftes Erbe

Der Oberösterreichische Bauernkrieg von 1626 ist ein historisches Ereignis, das weit über seinen unmittelbaren zeitlichen Rahmen hinauswirkt. Zum einen war der Bauernkrieg kein isolierter Ausbruch von Gewalt, sondern Teil eines vielschichtigen Konfliktgefüges aus politischer Herrschaft, sozialer Ordnung und konfessioneller Spannung. Zugleich ist er bis heute präsent – vor allem in lokalen Erinnerungslandschaften, Denkmälern, Erzählungen und Gedenkritualen. Dabei zeigt sich: Erinnerung an den Bauernkrieg ist nie bloß Rückblick, sondern stets auch Gegenwartsdeutung.

Vorgeschichte: Schritte zur Eskalation

Der Aufstand von 1626 wurzelt in Entwicklungen, die Jahrzehnte zuvor eingesetzt hatten. Die konsequente Rekatholisierungspolitik der habsburgischen Landesherrschaft und der bayerischen Pfandherrschaft (1620–1628) traf in Oberösterreich auf eine ländliche Bevölkerung, in der evangelische Glaubensformen tief verankert waren. Religiöse Praxis, soziale Ordnung und politische Loyalität waren eng miteinander verwoben. Der Konflikt entzündete sich jedoch nicht allein an virulenten Glaubensfragen, sondern auch an der Erfahrung von Fremdbestimmung, militärischer Einquartierung und wirtschaftlicher Ausbeutung in den 1620er Jahren.

Besondere symbolische Bedeutung gewann dabei das später als ‚Würfelspiel‘ bekannt gewordene Frankenburger Strafgericht von 1625. Die öffentliche Hinrichtung örtlicher Obrigkeiten auf Grundlage eines Losverfahrens, nachdem es um und in Frankenburg aufgrund der Einsetzung eines römisch-katholischen Pfarrers zu einer spontanen Erhebung gekommen war, wurde rasch zu einem Verdichtungspunkt kollektiver Erinnerung. Schon zeitgenössisch wirkte das Ereignis als Menetekel – als warnendes Beispiel herrschaftlicher Gewalt wie auch als Märtyrererzählung bäuerlichen Widerstands. Das Strafgericht diente den Aufständischen als Legitimation ihres gewaltsamen Widerstands.

Abb. 1: Druck des Gemäldes Das Frankenburger Würfelspiel von Fritz Dürnberger, das, in der Zwischenkriegszeit gefertigt, v. a. im evangelischen Oberösterreich ikonisch wurde (Evangelisches Museum Oberösterreich, Rutzenmoos).

1626: Ereignis und Erfahrung

Der Bauernkrieg selbst war kurz, äußerst brutal und folgenschwer. Die militärische Unterlegenheit der Aufständischen führte trotz anfänglicher Überraschungssiege des ‚Bauernheeres‘ zu ihrer vernichtenden Niederlage. Repression, Hinrichtungen und Verschärfungen der konfessionellen Politik folgten. V. a. für viele evangelische Familien bedeutete dies Anpassung, innere Emigration oder tatsächliche Flucht. Der Bauernkrieg markierte damit nicht nur ein politisches Scheitern, sondern auch einen tiefen Einschnitt in religiöse Lebenswelten. Gleichzeitig war 1626 kein Ende aller Handlungsspielräume. Formen des stillen Widerstands, der Bewahrung von Glaubenstraditionen und späterer Migration prägten die evangelische Geschichte der Region nachhaltig. Der Bauernkrieg wurde so Teil einer oberösterreichisch-evangelischen Erzählung von Verlust, Beharrung und Neuorientierung.

Abb. 2: Das Flugblatt mit den zwölf Artikeln der oberösterreichischen Bauernschaft zeigt die religiösen und politischen Forderungen der Aufständischen. Quelle: Paas, John Roger: The German Political Broadsheet 1600–1700, Vol. 4: 1622–1629 (Wiesbaden 1994) 232, Nr. P-1099.

Erinnerung im Wandel

Wie an den Bauernkrieg innerhalb wie auch außerhalb Österreichs erinnert wurde und wird, hat sich im Laufe der Jahrhunderte stark verändert. In der römisch-katholisch geprägten offiziellen Geschichtsschreibung, die jedoch auch von Teilen des Protestantismus und hier insbesondere vom Adel mitgetragen wurde, dominierte lange Zeit das Bild des illegitimen Aufstands: Er habe die gottgestiftete Ordnung der ständischen Gesellschaft gefährdet. In Österreich wurde der Bauernkrieg zudem als ein Aufstand gegen die vermeintlich wahre Religion, also das römisch-katholische Bekenntnis, erinnert.

Evangelische Erinnerungskulturen, die im Untergrund oder in den deutschen Ländern gepflegt wurden, deuteten ‚1626‘ hingegen als Leidens- und Bewährungsgeschichte: weniger als ruhmreiche Heldenerzählung, sondern als sinnstiftendes Scheitern im Kampf um die Bewahrung des eigenen Glaubenslebens. Die evangelische Deutung bewegte sich zwischen Martyrologium, Mahnung zur Gewaltlosigkeit und identitätsstiftender Herkunftserzählung. Der Bauernkrieg wurde erinnert, um Standhaftigkeit im Glauben zu betonen, aber auch, um politische Zurückhaltung zu legitimieren. Erinnerung diente weniger der Mobilisierung als der Selbstvergewisserung. Im Zuge der Aufklärung wurde das brutale Vorgehen der Obrigkeiten zunehmend auch kritisch gesehen und das Bild der aufständischen Bauern ins Positive gewendet.

Erst am Beginn und dann v. a. im Laufe des 19. Jahrhunderts versuchten in Oberösterreich auch andere Milieus, die Geschichte des Bauernkriegs für sich zu gewinnen. Dabei erwies sich in den Zeiten neuer kaiserlicher Toleranz jedoch insbesondere die konfessionspolitische Dimension des Bauernkriegs als hinderlich. Anstelle des bäuerlichen Aufbegehrens gegen die Rekatholisierungsmaßnahmen wurde nun der ‚Kampf gegen die Fremdherrschaft‘ zum zentralen Bezugspunkt einer römisch-katholischen, patriotischen und kaisertreuen Erinnerungskultur. Ersten Anlass zu dieser Bedeutungsverschiebung gaben die Napoleonischen Kriege. Weitere Deutungen des Bauernkriegs folgten, in liberalen ebenso wie in konservativen Milieus, im Deutschnationalismus ebenso wie in der Sozialdemokratie, im Protestantismus ebenso wie im Katholizismus. Sie schlugen sich in Denkmälern, Theaterstücken, Romanen, Gedenkansprachen, Predigten oder auch in den geschichtswissenschaftlichen Darstellungen des Bauernkriegs nieder. Besondere Höhepunkte erreichte diese politisch aufgeladene Erinnerungskulturgeschichte in den 1920er und 30er Jahren. Auch der Nationalsozialismus versuchte den Bauernkrieg von Anfang an in seine Geschichtskonstruktion zu integrieren, indem er den Bauernkrieg als Befreiungskampf des Deutschtums deutete; die ohnehin meist deutschnational konnotierten Bauernkriegsdenkmäler sollten zu nationalsozialistischen Weihestätten ausgebaut werden. Dabei wird erneut deutlich: Die Erinnerung an den Bauernkrieg war und ist kein Spiegel der Vergangenheit, sondern ein Aushandlungsprozess zwischen Geschichte und Gegenwart sowie aktuellen politischen wie gesellschaftlichen Interessen.

Abb. 3: Die Gedenkstätte Emlinger Holz wurde im Frühjahr 1938 von der oberösterreichischen NS-Gauverwaltung aufgekauft und um ein martialisches Eichenportal erweitert, durch das das Wäldchen auch heute noch betreten wird. Bildrechte: Evangelische Pfarrgemeinde Wallern an der Trattnach.

Das Beispiel „Bauernhügel“

Besonders deutlich wird das am Beispiel des so genannten Pinsdorfer Bauernhügels in der Nähe von Gmunden. Der Hügel, der bis heute die Landschaft prägt, ist das Massengrab mehrerer Hundert Bauern, die dort im Herbst 1626 in einer der letzten und entscheidenden Schlachten gegen den bayerischen Feldherrn Gottfried Heinrich zu Pappenheim gefallen waren. Es spricht einiges dafür, dass es die ‚Sieger‘ des Bauernkrieges waren, die unmittelbar nach der Schlacht das hügelförmige Massengrab errichteten: als eine drastische Warnung an allfällige Nachahmer. Die bayerisch-kaiserliche Konfliktpartei wollten der Geschichte ihre Deutung aufprägen: Der Bauernkrieg sei sinnlos geblieben; Aufständischen blühe und gebühre nichts anderes als der Tod. Schon hier, unmittelbar nach dem Bauernkrieg, zeigt sich also ein Ringen um Sinn und Bedeutung der Vergangenheit.

Erst viel später, 1883, wurde dann auf dem ‚Bauernhügel‘ im Andenken an die hier Begrabenen ein Obelisk errichtet. Es war das erste in Österreich öffentlich begangene Luthergedenkjahr – Martin Luther wurde 1483 geboren –, das einen evangelischen Fabrikanten aus Gmunden dazu veranlasste, in seinem Testament die Errichtung des Denkmals zu verfügen. Die Inschrift für das Denkmal, das der Gmundner evangelische Pfarrer in Gedichtform verfasste, thematisiert nicht nur das Aufbegehren der Bauern gegen die bayerische Herrschaft, sondern erstmals auch in aller Offenheit den Kampf, den sie um die Erhaltung des evangelischen Glaubens geführt hatten. Schon im selben Jahr musste die Inschrift, nach einer Beschwerde durch die örtliche römisch-katholische Geistlichkeit, wegen ‚Verherrlichung des Protestantismus‘ abgeschliffen werden. Mit der Inschrift war das österreichisch-katholische Geschichtsbild empfindlich infrage gestellt worden.

Erst im Gedenkjahr 1926, in der Zeit der Ersten Republik, wurde die Inschrift wieder angebracht. Die politischen Rahmenbedingungen hatten sich geändert. Nun erinnerten ganz unterschiedliche, v. a. parteipolitische Milieus an den Bauernkrieg und versuchten ihn in das eigene Geschichtsbild zu integrieren. Sowohl die deutschnationalen Parteien, als auch die Sozialdemokratie begingen das Gedenkjahr 1926 in Pinsdorf öffentlichkeitswirksam mit Festspielen und Festzügen: die einen gedachten der ‚Liebe‘ der Bauern zu ‚Heimat und Volk‘, die anderen beschworen den ‚von bäuerlichen Proletariern des Mittelalters begonnenen, von den modernen Arbeitern zu Ende zu führenden Befreiungskampf‘. Auch die evangelische Kirche erinnerte sich in einem für sie herausfordernden politischen Klima an die ‚Glaubensmärtyrer‘ der Vergangenheit, um zur bedingungslosen Kirchentreue zu mahnen. Gleichzeitig stieß sie sich an der vermeintlich fremden Inanspruchnahme der evangelischen ‚Vorfahren‘. Der ‚Bauernhügel‘ und mit ihm auch der Bauernkrieg wurden also mit unterschiedlichsten Bedeutungen versehen. Die verschiedenen Erinnerungskulturen dokumentieren einen demokratisch und öffentlich geführten Kampf um Sinn und Bedeutung der Vergangenheit, der teilweise, wenn auch abgeschwächt bis heute wahrzunehmen ist.

Abb. 4: Die Postkarte Der Bauernhügel, 1910 verlegt vom „Fadinger Bund“ Linz, zeigt den am Beginn des 20. Jahrhunderts noch freistehenden „Bauernhügel“ und das Denkmal von 1883 (Evangelisches Museum Oberösterreich, Rutzenmoos).

Geschichte als Gespräch

Der Bauernkrieg von 1626 ist kein abgeschlossenes Kapitel. Seit 1945 entwickelten sich, parallel zum Fortwirken älterer Deutungen, auch unterschiedliche weitere Deutungen heraus: der Bauernkrieg als Mahnung zu Toleranz und gegen Willkürherrschaft, als pazifistische Warnung vor ungerechtfertigter Gewaltanwendung, als Verpflichtung zur Solidarität mit Unterdrückten und Ausgegrenzten. Seine Bedeutung entsteht immer wieder neu – im Gespräch zwischen wissenschaftlicher Forschung, lokaler Erinnerung und persönlicher Erfahrung.
Unsere Veranstaltungsreihe lädt dazu ein, die Erinnerung an Geschichte nicht als festgeschriebene Erzählung zu konsumieren, sondern mit uns als offenen Diskurs zu begreifen: OÖ 1626: Meine, deine, unsere Geschichte? Die Frage bleibt bewusst unbeantwortet.

Leonhard Jungwirth

 

Literaturauswahl zu Ereignis-, Rezeptions- und Erinnerungskulturgeschichte des Oberösterreichischen Bauernkriegs und des Frankenburger Strafgerichts:

Brandtner, Andreas: Aneignung von Geschichte. Zur literarischen Verarbeitung des oberösterreichischen Bauernkriegs, in: Ders./Werner Michler (Hg.), Brechungen – Brücken. Beispiele österreichisch-slowenischer Literaturbeziehungen: Edward Samhaber/France Prešeren/Drago Jančar. Publikation zur Ausstellung »Galerie im Stifter-Haus« (5. November – 5. Dezember 1996) (Linz 1996) 54–59.

Eichmeyer, Hansjörg: Stefan Fadinger. Der oberösterreichische Protestantismus im Spiegel der Literatur, in: Michael Bünker/Karl W. Schwarz (Hg.), Protestantismus & Literatur. Ein kulturwissenschaftlicher Dialog (Protestantische Beiträge zu Kultur und Gesellschaft 1, Wien 2007) 95–116.

Eichmeyer, Karl/Feigl, Helmuth/Litschel/Rudolf Walter: Weilß gilt die Seel und auch das Guet. Oberösterreichische Bauernaufstände und Bauernkriege im 16. und 17. Jahrhundert (Linz 1976).

Erlenbusch, Lisa: Stefan Fadinger. Repräsentationen zwischen Historie und Fiktion, in: Johanna Rolshoven/Toni Janosch Krause/Justin Winkler (Hg.), Heroes – Repräsentationen des Heroischen in Geschichte, Literatur und Alltag (Edition Kulturwissenschaft 156, Bielefeld 2018) 317–340.

Fuchs, Martina: Der unscheinbare Rebell. Stefan Fadinger in Historischer Belletristik, in: Peter Rauscher/Martin Scheutz (Hg.), Die Stimme der ewigen Verlierer? Aufstände, Revolten und Revolutionen in den österreichischen Ländern (ca. 1450–1815) (VIÖG 61, Wien/München 2013) 431–454.

Gruber, Elisabeth: Die Aneignung aufrührerischer Elemente als Erinnerungsgeschichte. Das Beispiel Stefan Fadinger, in: Peter Rauscher/Martin Scheutz (Hg.), Die Stimme der ewigen Verlierer? Aufstände, Revolten und Revolutionen in den österreichischen Ländern (ca. 1450–1815) (VIÖG 61, Wien/München 2013) 415–430.

Gutsche, Victoria: „Ein Werk von ganz besonderer Eigenart“. Karl Itzingers Romantrilogie „Ein Volk steht auf!“ (1933–1937), in: Fabian Lampart/Dieter Martin/Christoph Schmitt-Maaß (Hg.), Der Zweite Dreißigjährige Krieg (Klassische Moderne 38, Baden-Baden 2019) 167–184.

Heilingsetzer, Georg: 1626. Der oberösterreichische Bauernkrieg (Oberösterreichische Heimatblätter, Sonderpublikation Linz 2001).

Jungwirth, Leonhard: Das österreichisch-protestantische Opfernarrativ und seine Wandlungen im Laufe des 20. Jahrhunderts. Eine Studie zu evangelischer Erinnerungskultur und Geschichtspolitik am Beispiel des oberösterreichischen Bauernkriegs von 1626, in: Mitteilungen zur kirchlichen Zeitgeschichte 15 (2021) 41–73.

Jungwirth, Leonhard: Sinngebungen des Sinnlosen. Die Bauernkriege von 1525 und 1626 in den österreichischen evangelischen Erinnerungskulturen, in: Ders./Martina Fuchs/Günter Merz/Astrid Schweighofer (Hg.), Bauernkriege. Konfessions- und rezeptionsgeschichtliche Perspektiven (JGPrÖ 141/142 (Leipzig 2025) 159–216.

Kaiser, Martin: Vom Blutgericht zum Würfelspiel (Frankenburg 2024).

Klaffenböck, Arnold: Oberösterreichischer Bauernkrieg (Linz 2015), in:
https://stifterhaus.at/stichwoerter/oberoesterreichischer-bauernkrieg [15.2.2026].

Koch, Hannes: Karl Itzinger (Linz 2016), in:
https://stifterhaus.at/stich-woerter/karl-itzinger [15.2.2026].

Lehner, Gerold: Der Oberösterreichische Bauernkrieg von 1626, in: Martina Fuchs/Leonhard Jungwirth/Günter Merz/Astrid Schweighofer (Hg.), Bauernkriege. Konfessions- und rezeptionsgeschichtliche Perspektiven (JGPrÖ 141/142, Leipzig 2025) 117–143.

Leidinger, Hannes: Geschichte der Erinnerung. Zur Rezeption des oberösterreichischen Bauernkriegs, in: Karl Vocelka/Rudolf Leeb/Andrea Scheichl (Hg.), Renaissance und Reformation. Katalog zur Oberösterreichischen Landesausstellung 2010 (Linz 2010) 341–346.

Leidinger, Hannes: Transformation des Gedächtnisses. Zur Instrumentalisierung des Oberösterreichischen Bauernkrieges im 19. und 20. Jahrhundert, in: Martina Fuchs/Leonhard Jungwirth/Thomas Scheiwiller/Astrid Schweighofer (Hg.), evangelisches:erinnern. Evangelische Erinnerungskulturen im Österreich des 20. und 21. Jahrhunderts (JGPrÖ 139/140, Leipzig 2024) 309–316.

Maderthaner, Wolfgang: Zeitenbrüche. Sozialrevolutionäre Aufstände in habsburgischen Landen (Frankfurt a. M. 2023) 140–154.

Merz, Günter: Wenn Krieg keine Option ist… Evangelische Reaktionen auf Unterdrückung und Vertreibung abseits von Rebellion und Aufstand 1594–1700: Eine Spurensuche in Oberösterreich, in: Martina Fuchs/Leonhard Jungwirth/Günter Merz/Astrid Schweighofer (ed.), Bauernkriege. Konfessions- und rezeptionsgeschichtliche Perspektiven (JGPrÖ 141/142, Leipzig 2025) 145–156.

Müller-Kampel, Beatrix: „Ein hohes Lied deutschen Heldentums“. Elemente nationalsozialistischer Ideologie in Karl Itzingers Bauernkriegstrilogie „Ein Volk steht auf!“, in: Österreich in Geschichte und Literatur 32 (1988) 134–146.

Reiner, Hannelore: Das Frankenburger Würfelspiel, in: Michael Bünker/Karl W. Schwarz (Hg.), Protestantismus & Literatur. Ein kulturwissenschaftlicher Dialog (Protestantische Beiträge zu Kultur und Gesellschaft 1, Wien 2007) 71–94.

Scheichl, Sigurd Paul: Reformation und Gegenreformation im historischen Roman der Ersten Republik (Ludwig Mahnert, Karl Itzinger, Maria Veronika Rubatscher), in: Aneta Jachimowicz (Hg.), Gegen den Kanon. Literatur der Zwischenkriegszeit in Österreich (Warschauer Studien zur Kultur- und Literaturwissenschaft 10, Frankfurt a. M. 2017) 387–405

Schmidt, Adalbert: Der Bauernkrieg in literarischer Sicht, in: Oberösterreichische Heimatblätter 29 (1975) 133–153

Stieve, Felix: Der oberösterreichische Bauernaufstand des Jahres 1626, 2 Bände (Linz 1891).

Straub, Dietmar (Red.): Der oberösterreichische Bauernkrieg 1626. Katalog der Ausstellung des Landes Oberösterreich 1976 (Linz 1976).

Strnadt, Julius: Der Bauernkrieg in Oberösterreich. Nach 275 Jahren seinen lieben Landsleuten erzählt von einem Oberösterreicher (Wels 1903).

Sturmberger, Hans: Adam Graf Herberstorff. Herrschaft und Freiheit im konfessionellen Zeitalter (Wien 1976).

Telesko, Werner: Konfessionelle Themen in der bildenden Kunst im ›Geschichtsraum‹ Österreich seit 1781, in: Martina Fuchs/Astrid Schweighofer (Hg.), Reformationszeit und Protestantismus im österreichischen Gedächtnis (JGPrÖ 132/133, Leipzig 2016/2017 [2019]) 133–153, hier 147–153.

Wawruschka, Celine: Das ‚Frankenburger Würfelspiel‘: Geschichte einer dramatischen Aneignung, in: Martina Fuchs/Leonhard Jungwirth/Günter Merz/Astrid Schweighofer (Hg.), Bauernkriege. Konfessions- und rezeptionsgeschichtliche Perspektiven (JGPrÖ 141/142, Leipzig 2025) 287–300.

Projektteam

MR Dr. Franz Reiner
Evangelisches Bildungswerk Oberösterreich

Mag. Dr. Leonhard Jungwirth
Albert-Schweitzer-Haus – Forum der Zivilgesellschaft